Ankertexte – Zielseiten richtig verlinken

Gute Ankertexte fügen sich harmonisch in Texte ein, erleichtern Usern die Navigation und zeigen Google, welches Thema die verlinkte Seite beinhaltet.

Was ist ein Ankertext?

Ein Ankertext hat beschreibende und empfehlende Funktionen. Hinter einem Ankertext liegt eine Verlinkung, die zu einer internen oder externen Zielseite führt. Im Text, den Sie lesen, nehmen Sie nur den Ankertext wahr, sodass der Lesefluss durch den schwer verständlichen Aufbau eines Hyperlinks nicht beeinträchtigt wird.

Um Ankertexte auf den ersten Blick identifizieren zu können, sind sie im Text farblich abgesetzt – standardmäßig in der Schriftfarbe Blau. Gehen Sie mit dem Pfeilcursor über die Verlinkung, verwandelt er sich in den Handcursor, um User zum Klicken zu animieren.

Aufbau von Ankertexten

Für User sichtbare Ankertexte können aus einzelnen Wörtern, Wortgruppen, Teilsätzen oder kompletten Sätzen bestehen. Ein Blick in den Quellcode zeigt, dass Backlinks aus folgenden Elementen bestehen:

1. : Die anchor-Tags markieren Anfang und Ende eines Hyperlinks

2. href: die hyper reference gibt das Linkziel an

Ein kompletter Backlink kann z. B. so aussehen: Synoradzki Blog mit „Synoradzki Blog“ als Ankertext, der den Inhalt der Seite präzise beschreibt.

Sind Ankertexte relevant für die Suchmaschinenoptimierung?

Ankertexte sind SEO-relevant und beeinflussen die Suchmaschinenplatzierung der verlinkten Seite. Ein Ankertext informiert sowohl den User als auch den Google-Crawler über den Inhalt der verlinkten Website. Webseitenbetreiber, die absichtlich Ankertexte formulieren, die zu falschen Erwartungshaltungen führen, müssen Abstriche im Ranking hinnehmen. Gute Ankertexte beinhalten Hauptkeywords der verlinkten Seite sowie eventuell zusätzliche Infos. Die Verwendung von CTAs (Call-to-actions) in Linktexten ist beliebt, weil sie User zum Klicken auf den Backlink auffordern.

Es ist SEO-technisch kein Problem, in unterschiedlichen Texten mit derselben Formulierung auf die gleiche Seite zu verlinken. Um keine Verwirrung bei Usern und dem Google-Crawler zu stiften, ist es allerdings zu vermeiden, mit derselben Formulierung auf zwei unterschiedliche Seiten zu verlinken.

Arten von Ankertexten

SEO-Experten teilen Ankertexte in vier verschiedene Kategorien ein:

  • Brand – beinhaltet den Markennamen der verlinkten Seite.
  • Money – enthält Keywords mit klarer Kaufintention sowie einem hohen CPC (Cost-per-Click) und Suchvolumen bei Google Ads
  • Compound – kombiniert Marke und Kaufintention in Form von Brand- und Money-Keywords
  • Image – fungieren Bilder als Ankertext, wertet Google das bildbeschreibende Alt-Attribut aus
  • Sonstige – umfasst alle Linktexte – wie „hier“ – die sich keiner Kategorie zuordnen lassen und z. B. bei internen Verlinkungen Verwendung finden

Fazit – Ankertexte strategisch einsetzen

Strategisch wohldosierte Ankertexte sorgen für eine bessere Usability. Um das SEO-Ranking Ihrer Website durch Ankertexte und Backlinks zu verbessern, ist es von entscheidender Bedeutung, Verlinkungen zu Unterseiten sowie externen Websites sinnvoll in Texte einzubauen und die Linktexte präzise zu formulieren.

Kontaktieren Sie mich gern, wenn Sie wünschen, mit mir zusammen zu arbeiten, noch etwas unklar ist. Bei einem Telefonat können wir herausfinden, welcher Weg sich für Sie und Ihr Projekt lohnt. Nehmen Sie gern heute noch Kontakt mit mir auf.

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