Fragen und Antworten zur Suchmaschinenwerbung – SEA und PPC 

Wie funktioniert Google AdWords?

Google Ads (ehemals Google AdWords) ist das führende Werbetool im Bereich Suchmaschinenmarketing. Mit Google Ads können Werbeanzeigen in den Trefferlisten der Suchmaschine geschalten werden. Das Ziel ist dabei vorrangig, mehr Besucher auf eine Webseite zu locken und dadurch Traffic und Kunden zu generieren. Neben der Platzierung der Werbung auf Google ist auch eine Schaltung auf anderen Seiten des Google-Netzwerkes (darunter YouTube, Maps, Shopping und Google Bilder) sowie auf Partnerseiten und externen Webseiten möglich.

Zur Nutzung des Tools sind ein Google-Konto und Account auf Google Ads erforderlich. Vor Veröffentlichung der Anzeige legen Werbetreibende hier ihr Ziel der Kampagne fest. Die Platzierung der Anzeige erfolgt, indem Werbetreibende Keywords festlegen: Bei Eingabe dieser Schlagwörter durch Nutzer wird in der Trefferliste die Werbeanzeige geschalten. Es ist auch möglich, Schlüsselwörter zu definieren, bei deren Eingabe die Einblendung der Anzeige ausgeschlossen wird. Google Ads ist somit ein Tool, mit dem Werbeanzeigen genau der Zielgruppe ausgespielt werden, für die diese relevant ist. Mit der Einbeziehung oder dem Ausschluss demografischer und geografischer Daten kann die Zielgruppe weiter definiert werden. Es gibt die Möglichkeit, reine Textanzeigen zu schalten, Anzeigen mit Fotos oder Bewegtbildern und Download-Anzeigen.

Die Nutzung von Google Ads ist für Werbetreibende grundsätzlich kostenlos. Erst bei einer Interaktion des Nutzers, also einem Klick auf die Anzeige und Weiterleitung auf eine verlinkte Landingpage, werden Gebühren erhoben. Werbetreibende können einen Höchstpreis für diese Interaktion festlegen. Die Platzierung in den Anzeigenplätzen wird somit versteigert.

 

Wer braucht eine Webdesign-Agentur?

Jede Webseite sollte von Profis erstellt und betreut werden. Der Besuch einer Webseite ist das Aushängeschuld jedes Unternehmens. Unabhängig von der Branche und dem beworbenen Produkt oder Service beeinflusst der Auftritt im Internet die Webseitenbesucher und potenziellen Kunden bewusst und unbewusst. Wer neue Kunden generieren und sein Image im Web fördern will, sollte daher an einem guten Webdesigner nicht sparen. Ein Profi erstellt eine Webseite, die zum Unternehmen und der Zielgruppe passt und entwickelt meist ein ganz individuelles und einzigartiges Design. Auf Grundlage der sich immer wieder ändernden Anforderungen an Webseitenbetreiber (Stichwort Datenschutz) kann es sogar teuer werden, wenn der Internetauftritt nicht regelmäßig und fachmännisch aktualisiert wird. Eine gute Webdesign-Agentur beschäftigt auch Experten im Content-Marketing: Die Inhalte der Webseite bringen das Produkt- oder Leistungsangebot auf den Punkt, überzeugen die Kunden und sind bestenfalls suchmaschinenoptimiert.

 

Wie bekommt meine Webseite mehr Traffic?

Es gibt einige Mittel und Strategien, um die Besucherzahlen einer Webseite zu erhöhen. Unterschieden wird dabei zwischen organischer und bezahlter Reichweite. Im Bereich der organischen Reichweite ist es zunächst essentiell, dass die Webseite ihren Besuchern einen echten Mehrwert bietet. Das wird durch einzigartigen, interessanten und regelmäßig aktualisierten Content erreicht, der die Besucher lange auf der Webseite verweilen und bestenfalls zu Folgebesuchern werden lässt. Auch das Design und die Struktur der Webseite spielen dabei eine Rolle. Beim Content selbst sollte außerdem auf eine Suchmaschinenoptimierung (SEO) Wert gelegt werden, um in den Trefferlisten bei Google, Bing und Co. weit oben zu erscheinen. Weitere Möglichkeiten, die Webseite manuell attraktiver zu machen, sind unter anderem die Verringerung der Ladezeiten durch die Reduzierung von Plug-Ins und ein Responsive Design.

Im Bereich der bezahlten Reichweite wird Suchmaschinenwerbung (SEA) genutzt. Hier werden mittels Tools wie Google Ads Anzeigen geschalten, die mehr Traffic auf der Webseite generieren sollen.

 

Was bedeutet PPC?

PPC ist die Abkürzung für Pay per Click und eine Form der Abrechnung von Werbeanzeigen. In Werbetools wie Google Ads wird nach diesem Modell abgerechnet. Werbetreibende zahlen somit keinen Pauschalbetrag für ihre Anzeigen, sondern je Klick auf die Anzeige. PPC ist somit eine Art Provision. Bei Google Ads können Werbetreibende festlegen, welchen Höchstbetrag sie für einen Klick bezahlen möchten (sogenannter CPC, Cost per Click). Nach dem Versteigerungsmodell richtet sich dann die Platzierung der Anzeige. Um automatisch generierte Mehrfachklicks und somit Schäden für die Werbetreibenden zu vermeiden, werden Techniken wie IP-Sperren eingesetzt. Ein Beispiel für ein alternatives Bezahlmodell ist EPC (Earnings per 100 Clicks).

 

Was bedeutet SEA?

SEA bedeutet Search Engine Advertising, zu Deutsch Suchmaschinenwerbung. Werbetreibende können per Bezahlung Werbeanzeigen auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen schalten. Dies funktioniert nach dem Keyword-Prinzip: Sucht ein Nutzer nach einem bestimmten Schlüsselwort, wird ihm eine dazu passende Anzeige geliefert. Diese wird entweder noch vor den organischen Treffern oder am Ende der Seite platziert. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Preis, den Werbetreibende für einen Klick bereit sind zu zahlen. Kosten für eine Anzeige entstehen noch nicht bei der Platzierung, sondern erst, wenn die Anzeige von Nutzern angeklickt wird (sogenanntes PPC, Pay per Click). Werbetreibende können unter anderem festlegen, welche Zielgruppe (demografisch und geografisch) die Anzeige erreichen soll. Es können reine Textanzeigen, Fotoanzeigen, Bewegtbild-Anzeigen und Download-Anzeigen geschaltet werden. Das bekannteste SEA-Tool ist Google Ads.

 

Wie wichtig ist eine Landingpage für SEA?

Eine Landingpage ist essentiell, um mit SEA erfolgreich zu sein. Sie ist der erste Kontakt des potenziellen Kunden mit der Webseite des Werbetreibenden. Und dieser erste Eindruck sollte nachhaltig sein. Es ist somit enorm wichtig, dass eine Landingpage alle Erwartungen des Nutzers bedient.

Am Wichtigsten ist es, dass eine Landingpage Vertrauen beim User erweckt. Er sollte somit all die Informationen vorfinden, die er sich nach dem Klick auf die Suchmaschinen-Anzeige erwartet hat. Meist sind dies weitere Angaben zum Produkt oder der Dienstleistung, die per SEA beworben wurde. Würde eine Suchmaschinenanzeige hingegen auf die Homepage verlinken, müsste sich der Nutzer zunächst zu seinem gewünschten Produkt durcharbeiten – an diesem Punkt verlieren Webseiten ihre User und Firmen ihre potenziellen Kunden. Auf der Landingpage sollte neben Angaben zu Unternehmen und dem Produkt oder Service auch der USP (Unique Selling Point) vermittelt werden: Warum sollte der Kunde genau hier kaufen?

 

Was ist eine gute SEA-Strategie?

Eine gute SEA-Strategie ist essentiell, um Streuverluste und unnötige Kosten zu vermeiden oder die falsche Zielgruppe zu bedienen. Ziel sollte es sein, mit möglichst geringen Kosten möglichst viele Klicks zu erreichen. Dafür ist vor allem eine gute Planung der Keywords notwendig, bei deren Eingabe die Anzeige in den Suchergebnissen erscheinen soll. Ein in Google Ads integriertes Tool unterstützt die Auswahl der passenden Keywords. Außerdem sollte die Anzeige bei Klick auf eine gutgestaltete Landingpage verlinken, die beim Besucher vertrauen schafft. Schlagworte, Landingpage und die Anzeige selbst sollten auf Basis von Erfahrungswerten und Auswertungen immer wieder aktualisiert werden.

 

Was ist ein SEA-Funnel?

Die Anzahl potenzieller Kunden von der Sichtung einer Suchmaschinen-Anzeige bis zum Kauf eines Produktes oder Services wird von Schritt zu Schritt immer kleiner. Dies sagt SEA-Funnel, zu Deutsch Trichter, aus. Mit der Optimierung der Anzeige, der Landingpage und Webseite kann erreicht werden, dass die Userzahlen bis hin zum abschließenden Kauf noch möglichst groß sind. Wichtig dafür sind eine benutzerfreundliche Oberfläche wie ein Responsive Design und ansprechendes Layout, überzeugender und übersichtlicher Content und eine gute Nutzerführung im Menü und beim Bezahlvorgang.

Ein Absprung einiger Nutzer von der Webseite noch vor Kaufabschluss ist völlig normal. Es sollte jedoch analysiert werden, ob nach einem bestimmten Schritt auf dem Weg zum Kauf besonders viele Nutzer aussteigen und dieser Punkt gegebenenfalls optimiert werden.

 

Sollte man Google-zertifiziert sein?

Die Antwort lautet ganz klar: Ja! Eine Google-Zertifizierung ist ein Qualitätssiegel für Agenturen, die im Online-Bereich tätig sind und somit ein Aushängeschild und wichtiges Buchungskriterium für Web-Agenturen und Co.

Für eine Zertifizierung ist die Registrierung bei dem Google Partner-Programm notwendig. Im Rahmen des Programmes können Prüfungen in verschiedenen Themengebieten abgelegt werden. Die Prüfungen dauern zwischen 90 Minuten und zwei Stunden. Das Fachwissen kann unter anderem in den Bereichen Google Ads, SEA und Werbung bei Google Shopping unter Beweis gestellt werden. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Unternehmen ein Banner, das auf Webseiten eingebunden werden kann und Webseitenbesuchern die Expertise des Webseitenbetreibers bescheinigt.

 

Was ist Seach Engine Advertising?

Search Engine Advertising, kurz SEA, bedeutet Suchmaschinenwerbung. Per Bezahlung können in Trefferlisten von Suchmaschinen wie Google Werbeanzeigen platziert werden. Diese Werbeanzeigen werden je nach Suchbegriff angepasst. Werbetreibende müssen dafür vorab Keywords, also Schlüsselwörter, festlegen. Mit dem Werbetool Google Ads können reine Textanzeigen, Fotoanzeigen, Video-Anzeigen und Anzeigen zum Download von Apps geschaltet werden. Kosten entstehen dabei noch nicht bei der reinen Platzierung der Apps. Google nutzt das Verfahren PPC (Pay per Click), mit dem pro Klick auf die Anzeige ein Betrag zu entrichten ist. Je mehr ein Werbetreibender bereit ist, für einen Klick auszugeben, desto vorteilhafter wird er in den Suchergebnissen platziert.

 

Was ist der Unterschied zu SEO?

Während SEA eine bezahlte Platzierung einer Webseite in Suchmaschinen beschreibt, kann mit SEO eine organische Reichweite erzielt werden. SEO steht für Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung. Webseitenbetreiber, die auf SEO setzen, gestalten ihre Seiten auf Grundlage der Suchmaschinenrichtlinien und Nutzererwartungen. Dafür werden auf der Webseite immer wieder bestimmte Keywords platziert, durch die bei Eingabe dieser Schlüsselwörter in den Suchmaschinen die Webseite weit oben in der Trefferliste angezeigt werden soll. Bei einer Suchmaschinenoptimierung sollte auch die Textlänge beachtet werden: Ein zu kurzer Fließtext kann die SEO negativ beeinflussen.

Die beste Reichweite für eine Webseite wird erzielt, wenn SEO und SEA gleichermaßen eingesetzt werden. SEA und SEA sind Teile des SEM (Suchmaschinenmarketing).

 

Was bedeutet CPC?

CPC ist der sogenannte Cost per Click. Damit ist der Betrag gemeint, der den Werbetreibenden für einen Klick auf eine Werbeanzeige und damit die Weiterleitung auf eine Landingpage in Rechnung gestellt wird. Das Abrechnungsverfahren ist vor allem beim Werbetool-Vorreiter Google Ads üblich. Die Platzierung von Werbeanzeigen auf Google und anderen Suchmaschinen ist erfolgsabhängig und richtet sich nach dem Höchstgebot des Werbetreibenden: Je mehr ein Werbetreibender bereit ist, für einen Klick zu zahlen, desto weiter oben im Ranking wird seine Anzeige platziert. Der tatsächlich berechnete CPC kann sich vom CPC-Gebot unterscheiden. Die Anzahl der Klicks und somit der CPC ist vor allem abhängig von den verwendeten Keywords, den Mitbewerbern und der Platzierung in den Trefferlisten der Suchmaschinen.

Häufig wird CPC mit PPC (Pay per Click) synonym verwendet. PPC beschreibt jedoch das Verfahren an sich, pro Klick abzurechnen.

 

Was bedeutet Click-Through-Rate (CTR)?

CTR bezeichnet das Verhältnis zwischen den Klicks auf eine Werbeanzeige und die Gesamtanzahl der Impressionen der Anzeige. Eine CTR misst also die Effizienz einer geschalteten Werbeanzeige: Wie viele der User, die die Anzeige gesehen haben, haben sie auch angeklickt? Dadurch lässt sich auch abwägen, ob die Anzeige optimiert werden sollte, um mehr Klicks zu generieren.

Berechnung: Zahl der Klicks / Gesamtzahl der Klicks

Beispiel: Eine Anzeige, die 5000 Nutzer gesehen haben und die von 50 Personen angeklickt wurde, hat eine Click-Through-Rate von 1 %. Je höher dieser Prozentwert, desto besser.

 

Was ist eine Conversion Rate?

Die Conversion Rate oder auch Konvertierungsrate stellt das Verhältnis von Webseitenaufrufen und dadurch generierten Kunden dar, also wie viele der Nutzer einen sogenannten Lead tätigen. Um die Verfälschung des Ergebnisses durch Bots und Mehrfachaufrufe zu vermeiden, wird durch die Nutzung der Daten des Unique Visitors jeder Besucher nur einmal gezählt.

Berechnung: Anzahl Käufe eines Unique Visitors / Anzahl Aufrufe eines Unique Visitors x 100

Beispiel: Ein Unternehmen hat durch eine Marketing-Kampagne 1000 neue unique Webseitenaufrufe generiert. 2020 Käufe wurden dadurch getätigt. Die Conversion Rate beträgt 2 %. Je höher das prozentuale Ergebnis dieser Rechnung ist, desto besser ist die Conversion Rate.

 

Kann ich SEA-Kampagnen auswerten?

Der Erfolg einer SEA-Kampagne lässt sich anhand spezieller Kennzahlen, der KPIs (Key Performance Indicators), exakt messen. Welche Kennzahlen für den Werbetreibenden wichtig sind, lässt sich aus den jeweiligen Zielen ableiten. Eine gängige Kennzahl ist zum Beispiel die Zahl der Impressions, also wie oft eine Anzeige auf den Bildschirmen erscheint. Diese Kennzahl stellt jedoch nicht dar, wie oft die Anzeige geklickt wurde. Dafür sollte die CTR (Verhältnis Klicks zu Impressionen) berechnet werden. Eine sehr genaue Auswertung eines Anzeigen-Erfolges ermöglicht die Conversion Rate, die zusätzlich die durch die Werbung generierten Kunden einbezieht. Für eine optimale Auswertung von mit Google Ads erstellten Anzeigen wird empfohlen, Google Analytics zu nutzen.

 

Was bedeutet KPI im Marketing?

Als Key Performance Indicator werden die Kennzahlen zur Erfolgsmessung im Marketing, zum Beispiel einer Suchmaschinen-Werbekampagne, bezeichnet. Es gibt zahlreiche KPIs, anhand deren sich Erfolge und Handlungsempfehlungen ableiten lassen. Zur Messung der Performance einer Webseite gelten als einfachste KPIs beispielsweise die Besucherzahlen, das Ranking in den Suchmaschinen (siehe SEO) und die Zahl der Newsletteranmeldungen. Auch der Umsatz ist ein KPI. Im Bereich SEA sind CPC (Cost per Click) und CTR (Click-Through-Rate, Verhältnis zwischen Klicks auf eine Werbeanzeige und deren Impressionen) wertvolle Kennzahlen.

 

Wie kann ich eine SEA-Kampagne auswerten?

Eine mit Google Ads erstelle SEA-Kampagne wird am besten mittels Google Analytics ausgewertet. Auch zahlreiche externe Anbieter sind auf die Auswertung von Online-Werbekamapagnen spezialisiert. Der Erfolg einer SEA-Kampagne kann jedoch auch selbstständig berechnet werden. Dafür werden KPIs, also Kennzahlen, untersucht. Einfach auszuwertende KPIs sind die Besucherzahlen einer Webseite oder die Neuanmeldungen für Newsletter. Um festzustellen, wie gut platziert die Anzeige in der Ergebnisliste der Suchmaschine ist, sollte das Verhältnis der Impressionen zu den Link-Klicks untersucht werden. Diese Kennzahl wird als CTR bezeichnet. Um Verkaufserfolge zu messen, sollte die Conversion Rate berechnet werden: Diese stellt fest, wie viele Neukunden durch die Werbeanzeige generiert wurden.

Wichtig ist es, dass Kampagnen nicht nur ausgewertet werden, sondern auch entsprechende Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Zum Beispiel: Meine Conversion Rate ist niedrig. Wie kann ich das Besuchererlebnis meiner Webseite verbessern, um mehr Käufe abzuschließen?

 

Was ist das Suchnetzwerk?

Kunden von Google Ads haben die Möglichkeit, Textanzeigen in der Google-Suche und auf anderen Webseiten zu schalten. Dazu zählen vor allem Google-Produkte wie Maps, Shopping, Bilder und YouTube. Aber auch einige externe Webseiten sind Partner von Google und gehören zum Suchnetzwerk. Diese haben ein Google-Suchfenster integriert. Die Auswertung der Anzeigenwerbung auf das Suchnetzwerk eignet sich für Werbetreibende, die reine Textanzeigen schalten möchten und deren Produkt oder Marke an sich schon bekannt ist, da aktiv danach gesucht werden muss. Wer Bannerwerbung oder Werbung mit Bildern oder Videos veröffentlichen möchte, sollte hingegen auf das Displaynetzwerk zurückgreifen. Die Sichtbarkeit der Anzeigen im Suchnetzwerk kann bei Google Ads per Mausklick ein- und ausgeschalten werden.

 

Was ist das Displaynetzwerk?

Google bietet an, Werbeanzeigen auf Webseiten, in Apps oder Videos auch außerhalb der Google-Produkte zu schalten. Das sogenannte Displaynetzwerk von Google besteht aus mehr als zwei Millionen Webseiten und Apps. In Google Ads haben Werbetreibende die Möglichkeit, ihre Anzeigen auch über das Displaynetzwerk auszuspielen. Dies ist möglich für reine Textanzeigen, wird aber vor allem bei Banneranzeigen, Bild- und Videowerbung genutzt. Der Vorteil des Displaynetzwerkes ist es, dass User auch auf das Produkt oder den Service aufmerksam werden, ohne in den Suchmaschinen nach einem passenden Keyword gesucht zu haben. Eine Ausspielung über das Displaynetzwerk eignet sich somit, wenn noch relativ unbekannte Marken oder Produkte beworben werden sollen.

 

Wie funktioniert Google Shopping?

Google Shopping ist ein Bestandteil von Google Ads. Werbetreibende haben die Möglichkeit, Produktanzeigen neben Suchergebnissen und im Reiter „Shopping“ anzeigen zu lassen. Anzeigen für Google Shopping müssen nicht für jedes Produkt einzeln eingestellt werden. Werbetreibende geben Google standardisierte Daten aus ihrem Onlineshop frei, die dann je nach Suchauftrag eingeblendet werden. Dazu gehören der Produktname, ein Produktfoto, der Name des Händlers sowie Kosten und Versandkosten. Eine individuelle Gestaltung der Anzeige ist nicht möglich, diese wird von Google generiert. Bezahlt werden Anzeigen auf Google Shopping per CPC (Cost per Click). Die Platzierung der Produktanzeigen erfolgt nach Höchstgebot: wer am meisten für einen Klick bietet, wird am besten platziert. Bezahlt wird erst, wenn Klicks generiert wurden, die reine Platzierung ist kostenlos.

 

Kann ich SEA auch mobil schalten?

Werbekampagnen mittels SEA können auf allen internetfähigen Endgeräten geschalten werden. Werbetools wie Google Ads passen die Anzeige dann an das jeweilige Format an. Bei Google Ads ist es sogar möglich, die Kampagne auf einzelne Endgeräte zu beschränken oder diese auszuschließen. Eine Platzierung von Werbeanzeigen auf mobilen Endgeräten ist sogar von Vorteil, da diese durch den kleineren Bildschirm prägnanter platziert und schwerer zu übersehen sind. Besonders auf Smartphones wird dies beim Scrollen deutlich: Anzeigen, die ganz oben in der Trefferliste auf Google erscheinen, werden eher zur Kenntnis genommen als organische Treffer.

 

Gibt es PPC Video-Kampagnen?

Ja, PPC-Kampagnen können auch in Videos platziert werden. Vor allem auf der größten Videoplattform YouTube wird dieses Werbemittel genutzt. Hier werden Werbevideos und Display-Anzeigen eingesetzt, um Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten. Bei einem Klick kann hier, wie bei einer klassischen Textanzeige, auf eine Landingpage verlinkt werden. Auch bei YouTube und Co. können Anzeigen nach bestimmten Zielgruppen geschalten werden. Diese werden dann entweder vor oder während eines Videos eingespielt oder zu bestimmten Zeitpunkten als Banner am unteren Rand des Videos platziert. Das ist auf allen Endgeräten möglich.

 

Was bedeutet bei Google Tages-Budget?

Werbetreibende können festlegen, wie viel Geld sie am Tag durchschnittlich für ihre Werbeanzeige ausgeben möchten. Da sich die Bezahlung bei Google Ads nach der Anzahl der Klicks auf die Werbeanzeige richtet, variieren die Werbekosten pro Tag. Während das Budget an einem Tag durch viele Klicks überschritten wird, reguliert Google die Schaltung der Anzeige an anderen Tagen herab, sodass weniger Klicks generiert werden und damit weniger Kosten entstehen. Google verspricht eine optimale Regulierung der Anzeigenschaltung, indem an Tagen mit mehr Traffic ein durchschnittlich höheres Budget eingesetzt wird. Das Tagesbudget kann bis zu doppelt so hoch sein wie das festgelegte durchschnitte Tages-Budget.

 

Kann ich PPC auf demographischen Daten schalten?

Google Ads ermöglicht es, Werbeanzeigen für bestimmte Zielgruppen zu schalten. Dadurch wird die Reichweite stark eingegrenzt, aber es werden auch mehr potenzielle Kunden erreicht, die das angebotene Produkt oder die angebotene Dienstleistung betreffen. Die demographischen Daten lassen sich nach allgemeinen Merkmalen wie Geschlecht und Alter einstellen. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, sehr detaillierte Zielgruppen anzugeben: zum Beispiel, ob die Anzeige Eltern oder Singles erreichen soll, welches Haushaltseinkommen der Nutzer hat oder ob der User einer bestimmten Freizeitaktivität wie Fitness oder Gärtnern nachgeht. Werbetreibende können bestimmte demographische Daten auch ausschließen. Es kann somit beispielsweise ausgeschlossen werden, dass eine Werbung für Herren-Businesstaschen Frauen ohne Erwerbstätigkeit angezeigt wird.

 

Kann ich Werbeanzeigen zu bestimmten Uhrzeiten schalten?

Für die Schaltung von Werbeanzeigen stellt Google Ads einen Werbezeitplaner zur Verfügung. Neben bestimmten Uhrzeiten, in denen die Anzeige geschaltet werden soll, können auch spezielle Tage festgelegt werden. Es können auch mehrere Tage und Uhrzeiten gewählt werden. Wichtig: Google Ads richtet sich nach der Zeitzone des Google-Kontos des Werbetreibenden. Bei der Festlegung der Uhrzeit sollte daher beachtet werden, dass Teile der Zielgruppe sich in anderen Zeitzonen befinden könnten.

Die beste Werbezeit richtet sich ganz nach dem angebotenen Produkt oder Service. Angebote im Bereich Business wie Werbung für Werbemittel sollten vorrangig tagsüber an Werktagen geschalten werden. Angebote für Hotels könnten vorrangig abends und am Wochenende platziert werden, da die Buchungsrate von Reisen zu diesen Zeiten am Höchsten ist.

 

Kann ich SEA auf bestimmten Geräten anzeigen?

Ja, dies ist möglich. Eine ausschließlich für Smartphones verfügbare App sollte beispielsweise auch nur auf diesen Endgeräten beworben werden. Google Ads ermöglicht es, die Schaltung für Werbung für bestimmte Endgeräte ein- und auszuschalten. Ferner ist es auch möglich, Werbung nur auf Geräten bestimmter Hersteller oder auf bestimmtem Modellen zu schalten. Dies macht zum Beispiel Sinn bei Produktanzeigen für Zubehör für bestimmte Smartphone-Modelle. Die Funktion, Werbeanzeigen für Geräte ein- und auszuschalten, ist auch nützlich, wenn die Klickrate auf bestimmten Geräten besonders gut oder schlecht ist.

 

Was bedeutet Sitelinks?

Sitelinks sind Links, die in einer Text-Werbeanzeige noch zusätzlich angezeigt werden können. Dadurch können User auf bestimmte Seiten der Webseite aufmerksam gemacht und direkt weitergeleitet werden. Bei der Schaltung auf Computern müssen unter Google Ads mindestens zwei und höchstens sechs Sitelinks angegeben werden, damit die Anzeige ausgespielt werden kann. Auf Smartphones und Tablets können bis zu acht Sitelinks eingefügt werden. Auf mobilen Geräten werden die Sitelinks nebeneinander als Karussell dargestellt. Der Vorteil von Sitelinks ist es, dass diese auch während laufender Kampagnen geändert und aktualisiert werden können. Für die Anzeige von Sitelinks können von Werbetreibenden separate Wochentage und Uhrzeiten eingestellt werden.

 

Sind Adwords-Anzeigen mobil sinnvoll?

Ja, denn mit mobilen Anzeigen haben Werbetreibende, die tiefer in die Tasche greifen, mitunter sogar einen entscheidenden Vorteil. SEO-Werbeanzeigen stehen bei Google ganz oben. Viele Nutzer klicken die bezahlten Suchergebnisse weit oben in der Liste an, bevor sie durch Scrollen zu den organischen Ergebnissen weiter unten gelangen. Gleiches kann jedoch auch zum Nachteil werden: Wenn das Gebot für einen CPC (Cost per Click) niedriger ist, als bei den Mitbewerbern, wird die Anzeige womöglich erst nach langem Scrollen ganz unten in der Trefferliste angezeigt. Im Anzeigenmanager von Google Ads kann prozentual festgelegt werden, auf welchen Geräten die Werbeanzeige platziert werden soll.

 

Soll ich SEA-Traffic direkt auf das Produkt oder die Kategorie schalten?

Die Werbeanzeige sollte in jedem Fall mit einer Landingpage verlinkt werden. Sie ist der erste Kontakt des potenziellen Kunden mit der Webseite des Werbetreibenden und sollte damit alle Informationen beinhalten, die der Besucher benötigt, ihn jedoch auch nicht überfordern. Ratsam ist es vor allem, das in der Anzeige beworbene Produkt oder die Dienstleistung prägnant und übersichtlich auf der Landingpage zu platzieren, um die Erwartungen des Users an die verlinkte Seite zu erfüllen und Vertrauen zu wecken. Auf der Landingpage sollten weiterhin Angaben zu Marke oder Unternehmen platziert sein und der USP vermittelt werden: Warum sollte ich bei genau diesem Händler kaufen oder buchen? Auf die Performance und eine leichte Orientierung von der Landingpage bis hin zum Kaufabschluss sollte besonders viel Wert gelegt werden.

 

Kann ich SEA auf Länder und Wohnorte beschränken?

Ja, Anzeigen können mit Google Ads auf einzelne Standorte ausgerichtet werden. Die Beschränkung ist auf einzelne Länder, Regionen, Städte und sogar Straßen möglich. Es können auch mehrere Standortgruppen ausgewählt werden, zum Beispiel Umkreise bestimmter Sehenswürdigkeiten oder Gebäude wie Stadien und Shoppingcenter. Google Ads ermöglicht es, eine Standortgruppe aus bis zu 1000 geografischen Zielen gleichzeitig festzulegen, sodass nicht jeder einzelne Bereich manuell ausgewählt werden muss. Wichtig ist es, dass die Standorte über eine von Google festgelegte Mindestgröße und Mindestanzahl an Nutzern verfügen, um die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien zu gewährleisten. Es können auch bestimmte Standorte von der Schaltung der Werbeanzeige ausgeschlossen werden, die nicht relevant oder unerwünscht sind.

 

Was ist eine Responsive Suchanzeige?

Seit Mai 2018 bietet Google Ads einen neuen Anzeigetyp an. Werbetreibende können mehrere Überschriften und Anzeigentexte vorschlagen, die Google Ads dann individuell zusammenstellt. Diese Bausteine werden in unterschiedlichen Kombinationen zusammengesetzt und getestet, um die Anzeige mit der optimalen Performance zu erstellen. Es müssen dafür mindestens drei und höchstens 15 Überschriften mit je bis zu 30 Zeichen und mindestens zwei, höchstens vier Beschreibungstexte mit je bis zu 90 Zeichen vorgegeben werden. Auch mehrere URLs und Pfade können hinterlegt werden. Einzelne Bausteine können jedoch auch gepinnt werden. Das heißt, sie werden in jeder Anzeigenkombination von Google platziert. So kann beispielsweise festgelegt werden, dass der Unternehmensname oder die Produktbeschreibung immer in der Überschrift steht.