Was ich gemacht habe
Am 15. Mai 2026 habe ich die beiden offiziellen Anthropic-Kurse zu Claude Code abgeschlossen: Claude Code 101 (Grundlagen) und Claude Code in Action (fortgeschrittene Anwendung). Beide Zertifikate sind über die offizielle Anthropic-Lernplattform ausgestellt und öffentlich verifizierbar — die Links stehen am Ende dieses Beitrags und auf meiner Zertifikate-Seite.
Ich schreibe das hier nicht, um eine Urkunde zu zeigen. Ich schreibe es, weil Claude Code mein tägliches Arbeitswerkzeug ist und die Zertifizierung erklärt, warum ich für Kunden schneller und zuverlässiger arbeite als noch vor einem Jahr.
Was Claude Code ist
Claude Code ist das agentische KI-Werkzeug von Anthropic, dem Unternehmen hinter dem Sprachmodell Claude. Anders als ein Chatfenster im Browser arbeitet Claude Code direkt im Terminal und kann eigenständig Dateien lesen, ändern, Befehle ausführen und externe Datenquellen anbinden.
Für meine Arbeit heißt das konkret: Die KI sieht nicht nur einen abgetippten Ausschnitt, sondern arbeitet mit dem echten Projekt — der Website, den SEO-Daten, den Analyse-Schnittstellen. Das ist der Unterschied zwischen „einer KI eine Frage stellen” und „eine KI eine Aufgabe erledigen lassen”.
Was die Kurse behandelt haben
Claude Code 101 deckt die Grundlagen ab: Wie man die KI sinnvoll anweist, wie sie im Projekt navigiert, wie man Ergebnisse kontrolliert und Fehler vermeidet.
Claude Code in Action geht weiter — auf die Ebene, auf der die eigentliche Arbeitsersparnis entsteht:
- Agentische Workflows: Die KI arbeitet mehrere Schritte selbstständig ab, statt jede Einzelanweisung abzuwarten.
- MCP-Server-Integration: Anbindung externer Datenquellen. In meinem Setup sind das unter anderem Google Search Console, Analytics, Google Ads und SEO-Tools — die KI greift direkt auf echte Zahlen zu, statt auf Schätzungen.
- Automatisierung: Wiederkehrende Aufgaben — technische Audits, Datenabgleiche, Reports — laufen kontrolliert und nachvollziehbar.
Was das für meine Kunden bedeutet
Drei Dinge ändern sich dadurch in der Praxis:
- Tempo. Ein technisches SEO-Audit, das früher einen halben Tag manuelle Prüfung war, läuft heute strukturiert und prüfbar in einem Bruchteil der Zeit. Die gesparte Zeit fließt in die Bewertung und die Maßnahmen — nicht ins Zusammensuchen von Daten.
- Datenbasis. Durch die direkte Anbindung der Analyse-Schnittstellen arbeite ich mit echten Zahlen aus Ihrem Konto, nicht mit groben Drittanbieter-Schätzungen.
- Nachvollziehbarkeit. Jeder Schritt ist dokumentiert. Sie bekommen kein Black-Box-Ergebnis, sondern einen nachvollziehbaren Weg dorthin.
Wichtig dabei: Das Werkzeug ersetzt nicht das Urteil. Eine KI kann eine Liste mit 200 technischen Befunden erzeugen — welche davon für Ihr Ranking tatsächlich relevant sind und in welcher Reihenfolge sie angegangen werden, ist die Entscheidung, für die Sie mich beauftragen.
Warum Weiterbildung bei KI nicht optional ist
Auf meiner Zertifikate-Seite steht seit Jahren ein Satz: Google verändert seine Algorithmen ständig, regelmäßige Rezertifizierung hält das Wissen aktuell. Für KI-Werkzeuge gilt das in einem noch schnelleren Takt. Die Funktionen, mit denen ich heute arbeite, gab es vor sechs Monaten teils noch nicht. Wer hier stehen bleibt, arbeitet ein Jahr später mit veralteten Methoden.
Genau deshalb sind diese beiden Zertifizierungen für mich kein Abschluss, sondern ein Zwischenstand.
Verifizierung
Beide Zertifikate sind direkt bei Anthropic prüfbar:
- Claude Code 101: verify.skilljar.com/c/fxb98uam3i9v
- Claude Code in Action: verify.skilljar.com/c/ipsdq9s6dw9g
Eine Übersicht aller meiner Qualifikationen finden Sie auf der Zertifikate-Seite.
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Über den Autor
Christian SynoradzkiSEO-Freelancer
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