Was sind Brand Exclusions in PMax?
Wenn Ihre PMax-Kampagne einen ROAS von 800 Prozent zeigt, davon aber 60 Prozent Brand-Traffic ist, sieht die wahre Akquise-Leistung deutlich anders aus. Schließen Sie Ihre eigene Marke aus PMax aus und steuern Sie Brand-Traffic über eine dedizierte Suchkampagne — so haben Sie volle Kontrolle über Brand-Gebote und erkennen den echten Wert Ihrer PMax-Kampagne für die Neukundengewinnung.
Brand Exclusions in Performance Max ermöglichen es Ihnen, bestimmte Markenbegriffe aus der Ausspielung in PMax-Kampagnen auszuschließen. Das ist besonders wichtig, um Brand-Traffic von Generic-Traffic zu trennen und zu verhindern, dass PMax die Performance durch günstige Brand-Klicks aufbläht, die auch ohne Anzeige zu einer Conversion geführt hätten.
Die Funktion arbeitet auf Basis von Googles Markendatenbank. Sie wählen Marken aus einer Liste aus, und Google verhindert, dass PMax bei Suchanfragen ausgespielt wird, die diese Markenbegriffe enthalten. Neben dem eigenen Markennamen können Sie auch Wettbewerbermarken ausschließen, wenn Sie PMax nicht für Competitor-Targeting nutzen möchten. Die Ausschlüsse gelten für die Suchkomponente von PMax, nicht für Display oder YouTube.
In der Praxis ist die Trennung von Brand- und Non-Brand-Traffic fundamental für eine ehrliche Performance-Bewertung. Wenn Ihre PMax-Kampagne einen ROAS von 800 Prozent zeigt, davon aber 60 Prozent Brand-Traffic ist, sieht die Non-Brand-Performance deutlich anders aus. Schließen Sie Ihre eigene Marke aus PMax aus und steuern Sie Brand-Traffic über eine dedizierte Suchkampagne. So haben Sie volle Kontrolle über Brand-Gebote und sehen die wahre Akquise-Leistung Ihrer PMax-Kampagne im Channel-Level Reporting.
Über den Autor
Christian SynoradzkiSEO-Freelancer
Mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing. Fairer Stundensatz, keine Vertragsbindung, direkter Ansprechpartner.