Was sind Cookieless Pings?
Je mehr Nutzer Cookies ablehnen, desto größer wird die Datenlücke in Ihren Kampagnen. Cookieless Pings sind ein Baustein von Googles Antwort auf dieses Problem und liefern anonymisierte Signale, die zusammen mit Conversion Modeling Ihre Messung vervollständigen. Wenn Sie Enhanced Conversions und Consent Mode bereits nutzen, arbeiten Cookieless Pings im Hintergrund automatisch mit.
Cookieless Pings sind Signale, die Ihr Google-Tag an Google sendet, selbst wenn der Nutzer keine Einwilligung für Cookies gegeben hat. Diese Pings enthalten keine personenbezogenen Daten und setzen keine Cookies, übermitteln aber grundlegende Informationen wie die Tatsache, dass ein Seitenaufruf oder eine Conversion stattgefunden hat. Google nutzt diese anonymisierten Signale für das Conversion Modeling.
Technisch basieren Cookieless Pings auf dem Google Consent Mode. Wenn Ihre Consent-Management-Plattform den Status “denied” an den gtag meldet, wechselt das Tag in einen eingeschränkten Modus: Es setzt keine Cookies und speichert keine Nutzer-IDs, sendet aber weiterhin anonymisierte Pings. Diese Pings enthalten Kontextinformationen wie Zeitstempel, referrierende Seite und aggregierte Kampagnendaten.
Für Ihre Google-Ads-Messung sind Cookieless Pings wichtig, weil sie die Datenbasis für Conversion Modeling verbreitern. Je mehr Cookieless Pings Google erhält, desto genauer kann das Modell die Conversions der nicht messbaren Nutzer schätzen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Consent Mode korrekt implementiert ist und Consent State Pings den Einwilligungsstatus präzise an Google kommunizieren. Ohne Cookieless Pings fehlt dem Modell eine wesentliche Datenquelle.
Über den Autor
Christian SynoradzkiSEO-Freelancer
Mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing. Fairer Stundensatz, keine Vertragsbindung, direkter Ansprechpartner.