Was sind Google Marketing Areas?
Google Marketing Areas lösen ein zentrales Problem im Performance-Marketing: Wie messen Sie den tatsächlichen Werbewirkungseffekt Ihrer Kampagnen? Durch kontrollierte Geo-Experimente in vergleichbaren Regionen können Sie endlich belegen, ob Ihre Google-Ads-Kampagnen wirklich zusätzliche Conversions erzeugen oder ob Nutzer auch ohne Anzeigen gekauft hätten. Das macht GMAs zum unverzichtbaren Werkzeug für datengetriebene Budgetentscheidungen.
Google Marketing Areas (GMA) sind geografische Regionen, die Google speziell für Werbe-Experimente und Geo-Tests definiert hat. Ähnlich wie DMAs (Designated Market Areas) in den USA unterteilen GMAs ein Land in abgegrenzte Gebiete, die sich für kontrollierte Experimente eignen. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Geo-Einheiten: GMAs sind so zugeschnitten, dass sie ähnliche Nutzerstrukturen und minimale Überschneidungen aufweisen.
In der Praxis nutzen Sie GMAs für sogenannte Geo-Experimente, bei denen Sie eine Kampagne in bestimmten Regionen schalten und andere Regionen als Kontrollgruppe verwenden. Durch den Vergleich der Geschäftsergebnisse in Test- und Kontrollregionen lässt sich der inkrementelle Effekt Ihrer Kampagne messen. Diese Methode ist besonders nützlich für Kampagnentypen, bei denen nutzerbezogene Holdback Experimente nicht möglich sind, etwa bei YouTube- oder TV-Kampagnen.
Für die Durchführung eines Geo-Experiments sollten Sie mindestens vier bis sechs GMAs als Testgruppe und ebenso viele als Kontrollgruppe auswählen. Der Testzeitraum sollte vier bis acht Wochen betragen. Nutzen Sie Googles Causal Impact-Methode für die Auswertung. GMAs sind aktuell nicht für alle Länder verfügbar. Prüfen Sie in der Google Ads Hilfe, ob GMAs für Ihren Markt existieren.
Über den Autor
Christian SynoradzkiSEO-Freelancer
Mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing. Fairer Stundensatz, keine Vertragsbindung, direkter Ansprechpartner.